Was ist Gestalttherapie?

Die Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Psychotherapieverfahren. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit mit all seinen Erfahrungen und Beziehungen. 

Dabei werden Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken gleichermaßen berücksichtigt, um Entwicklung und persönliches Wachstum zu fördern.

Die Gestalttherapie basiert auf der Auffassung, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Heilung in sich trägt. Der Weg dazu ist sehr individuell und spezifisch, es geht darum, den Zugang zu dieser Fähigkeit zu finden bzw. wiederzufinden.

Im Zentrum steht die Stärkung des eigenen Gewahrseins, also der bewussten Wahrnehmung innerer und äußerer Prozesse.

Dadurch werden Gefühls- und Gedankenmuster erkennbar und können bei Bedarf unterbrochen oder verändert werden.

Die Gestalttherapie ist besonders darauf ausgerichtet, im Hier und Jetzt zu arbeiten und von aktuellen Erlebnissen oder Erfahrungen auszugehen.

Was ist Gestalttherapie?

Die Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Psychotherapieverfahren. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit mit all seinen Erfahrungen und Beziehungen. 

Dabei werden Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken gleichermaßen berücksichtigt, um Entwicklung und persönliches Wachstum zu fördern.

Die Gestalttherapie basiert auf der Auffassung, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Heilung in sich trägt. Der Weg dazu ist sehr individuell und spezifisch, es geht darum, den Zugang zu dieser Fähigkeit zu finden bzw. wiederzufinden.

Im Zentrum steht die Stärkung des eigenen Gewahrseins, also der bewussten Wahrnehmung innerer und äußerer Prozesse.

Dadurch werden Gefühls- und Gedankenmuster erkennbar und können bei Bedarf unterbrochen oder verändert werden.

Die Gestalttherapie ist besonders darauf ausgerichtet, im Hier und Jetzt zu arbeiten und von aktuellen Erlebnissen oder Erfahrungen auszugehen.

Die Gestalttherapie ist besonders darauf ausgerichtet, im Hier und Jetzt zu arbeiten und von aktuellen Erlebnissen oder Erfahrungen auszugehen.

Eine „Gestalt“ beschreibt, wie wir Eindrücke und Erlebnisse als zusammenhängendes Ganzes wahrnehmen, wie zum Beispiel eine Situation, ein Bedürfnis oder eine Beziehung. Die „Gestalten“ bleiben manchmal unvollständig, wenn z.B. Konflikte nicht gelöst oder Erfahrungen unbearbeitet sind. 

Solche offenen Gestalten treten immer wieder auf. Manchmal drängen sie sich unbemerkt in unser jetziges Leben. Dann werden vergangene Situationen oder Gefühle solange immer wieder reaktiviert, bis sie bewusst wahrgenommen und verarbeitet werden können.

In der Therapie geht es darum, diese offenen Gestalten zu erkennen und zu vervollständigen. Durch diesen Prozess wird Energie frei, sodass wir unsere persönlichen Stärken und Ressourcen wiederentdecken und weiterentwickeln können.

Das Gefühl für unseren Selbstwert und unseren individuellen Weg kann wachsen.  Dadurch gewinnen wir mehr Klarheit und Selbstverantwortung und können unser Leben selbstbestimmter, freier und aktiver gestalten.

 

Das Paradox der Veränderung:

„Was ist, darf sein,

und was sein darf, kann sich verändern.“*

 

* Zitat von Werner Bock zum Paradox der Veränderung, in: F.-M. Staemmler, Gestaltpublikationen Würzburg 2016² („Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht um die psychotherapeutische Haltung als Voraussetzung für Veränderung, es geht nicht darum, ethische Maßstäbe außer Kraft zu setzen!“)

Es fasziniert und begeistert mich immer wieder, zu erleben, wie Entwicklung und Veränderung ganz von selbst geschehen kann,  ohne Druck oder Anstrengung, einfach nur, weil der ganze Mensch nun bereit dafür ist.

Viele Menschen machen die Erfahrung, dass das rein kognitive Verstehen zwar erleichternd ist, aber oft keine oder nur kurzfristige Veränderung bewirkt. Meist werden Gegenkräfte aktiviert, die die Veränderung verhindern oder schon bald wieder sabotieren.

Das Paradox der Veränderung beschreibt die faszinierende Entdeckung, dass wir uns verändern, wenn wir uns erlauben, ganz so zu sein, wie wir im Augenblick sind.

Veränderung passiert, wenn wir zutiefst WAHRNEHMEN, was jetzt gerade in uns vorgeht.

Oft laufen alte Verhaltens- und Gefühlsmuster so automatisch ab, dass wir sie kaum bemerken. Wenn wir uns erlauben, sie da sein zu lassen und wenn wir sie wohlwollend betrachten und erforschen, können wir spüren, wie sie uns früher einmal geholfen oder sogar geschützt haben, und dass sie JETZT nicht mehr passend sind und uns sogar behindern oder schaden.

Manche ungelöste Situationen sind mit schmerzlichen oder überfordernden Gefühlen verbunden, so dass es schwierig ist, sich allein mit ihnen zu befassen. In solchen Situationen kann es hilfreich und manchmal auch notwendig sein, sich dafür einfühlsame professionelle Unterstützung zu suchen.

Die therapeutische Arbeit führt zu bewussterer Wahrnehmung, wir gewinnen Klarheit über unser Fühlen und Handeln. So entsteht mehr Selbstakzeptanz und es eröffnen sich neue Perspektiven und Handlungsspielräume.

Klicken Sie auf diesen Link zur Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie e.V., wenn Sie mehr über Gestalttherapie erfahren möchten:

Klicken Sie auf diesen Link zur Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie e.V., wenn Sie mehr über Gestalttherapie erfahren möchten:

Literatur:

Gras unter meinen Füßen. Eine ungewöhnliche Einführung in die Gestalttherapie. (B.-P. de Roeck)

Einladung zur Gestalttherapie. Eine Einführung mit Beispielen. (E. Dourawa/S. Blankertz)

Gestalttherapie für alle Fälle. Eine Anleitung zum selbstbestimmten Leben. (D. Rosenblatt)

Die Seele berühren. Erzählte Gestalttherapie. (E. Doubrawa)

Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit. (J. Kabat-Zinn) 

Bindung über die Lebensspanne. Grundlagen und Konzepte der Bindungstheorie. (D. Howe)

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